Schütt - Dobratsch
BIOTOPE: Blockhalde, Latschengebüsch, Schwarz- und Rotkieferwald, Laubwald, Almgebiet, Feuchtwiese
SCHUTZ: Natura 2000, Naturpark
Die Südseite des Naturparks Dobratsch ist geprägt von der größten Bergsturzlandschaft der Ostalpen, der Schütt. Die vielfältigen und artenreichen Lebensräume entstanden durch die Gesteinsmassen mehrerer prähistorischer und historischer Bergstürze. Diese mediterran anmutende Naturlandschaft ist einer der Hotspots der Biodiversität Europas.
Besonders Insekten fühlen sich hier wohl, was unter anderem die über 1.400 Schmetterlingsarten, die im Naturpark nachgewiesen werden konnten, bezeugen.
Hier trifft man Braunbären und wärmeliebende Tierarten wie etwa Smaragdeidechsen, Skorpione oder Sandvipern an. Die Europäische Hornotter, wie diese Schlangenart noch genannt wird, ist leicht am Horn auf ihrer Schnauze zu erkennen. Sie ernährt sich hauptsächlich von Kleinsäugern, die sie mit einem Giftbiss erlegt.
Auch eine Rarität aus der Pflanzenwelt, die Illyrische Gladiole, kommt in der Region vor. Dieses Schwertliliengewächs trifft man in Österreich nur in Südkärnten an. Es gedeiht auf Feuchtwiesen und ist strengstens geschützt. Diese ausdauernde krautige Pflanze wird zwischen 25 und 50 cm hoch und trägt von Ende Mai bis Mitte Juni dunkelrosa bis violette Blüten.
www.naturparke.at/naturpark/kaernten/dobratsch
JUNI 2025
Oberschütt



Kleiner Eisvogel (Limenitis camilla)



Geißklee-Bläuling (Plebejus argus)


Gelbringfalter (Lopinga achine)



Baumweißling (Aporia crataegi)

Großes Fünffleck-Widderchen (Zygaena lonicerae)



Hufeisenklee-Widderchen (Zygaena transalpina)

Zwitscherschrecke auf Kreuzenzian (Gentiana cruciata)

Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum)

Distelfalter (Vanessa cardui)

Weißfleckwidderchen (Amata phegea)

Weißbindiges Wiesenvögelchen (Coenonympha arcania)

Kaisermantel (Argynnis paphia)

Rotes Waldvöglein (Cephalanthera rubra)

Braunrote Stendelwurz (Epipactis atrorubens)

Lichtgrauer Bergwald-Steinspanner (Yezognophos dilucidaria)

Wachtelweizen-Scheckenfalter (Melitaea athalia)


Sumpf-Stendelwurz (Epipactis palustris)


Lungen-Enzian (Gentiana pneumonanthe)


Feuer-Lilie (Lilium bulbiferum)


Illyrische Siegwurz (Gladiolus illyricus)
Schütt-Graschelitzen und Villacher Alpe (Dobratsch)
Größe: 23,05 km2 / Seehöhe: 490 m bis 2.166m / Natura2000 seit 2014
Gebietsbeschreibung Natura 2000:
Der Dobratsch und das Bergsturzgebiet der Schütt ist durch Natura-2000-Gebiete im Ausmaß von 5.810 ha geschützt. Die
Schutzgebiete reichen vom Gipfel des Dobratsch auf 2.166 m bis zum Ortsrand von Arnoldstein, und von Nötsch im Westen bis Warmbad Villach im Osten. Mehrere große Felsstürze, der letzte im Jahre 1348, schafften südlich des Dobratschmassivs ein Mosaik unterschiedlichster Lebensräume, das bereits seit fast 70 Jahren unter Naturschutz steht.
Insgesamt 19 FFH-Lebensraumtypen. Den flächenmäßig größten Anteil nimmt der "Mitteleuropäische Orchideen-Kalk-Buchenwald" ein, dicht gefolgt von "Kalkfelsen mit Felsspaltenvegetation". Etwas dahinter liegen "Buschvegetation mit Pinus mugo und Rhododendron hirsutum" sowie "Submediterrane Kiefernwälder mit endemischen Schwarzkiefern".
Karte
LEBENSRÄUME/HABITATTYPEN und ARTEN:
>Alpine Flüsse mit Ufergehölz von Salix eleagnos
>Buschvegetation mit Pinus mugo und Rhododendron hirsutum
> Naturnahe Kalktrockenrasen und deren Verbuschungsstadien
>Pfeifengraswiesen auf kalkreichem Boden, torfigen und tonig-schluffigen Böden
> Feuchte Hochstaudenfluren der planaren und montanen bis alpinen Stufe
> Kalkreiche Niedermoore
> Kalk- und Kalkschieferschutthalden der montanen bis subalpinen Stufe
> Kalkfelsen mit Felsspalten vegetation
> Kalkhaltige Schutthalden der collinen bis montanen Stufe
> Nicht touristisch erschlossene Höhlen
> Mitteleuropäischer Orchideen-Kalk-Buchenwald
> Labkraut-Eichen-Hainbuchen-Wald
> Auen-Wälder mit Ainus glutinosa und Fraxinus excelsior
Weißstorch (Ciconia ciconia)
Rotmilan (Milvus milvus)
Weißkopfgeier (Gyps fulvus)
Rohrweihe (Circus aeruginosus)
Kornweihe (Circus cyaneus)
Wiesenweihe (Circus pygargus)
Fischadler (Pandion haliaetus)
Uhu (Bubo bubo)
Sperlingskauz (Glaucidium passerinum)
Ziegenmelker (Caprimulgus europaeus)
Eisvogel (Alcedo atthis)
Grauspecht (Picus canus)
Schwarzspecht (Diyocopus martius)
Weißrückenspecht (Dendrocopos leucotos)
Dreizehenspecht (Picoides tridactylus) A320 Zwergschnäpper (Ficedula parva)
Neuntöter (Lanius collurio)
Große Moorjungfer (Leucorrhinia pectoralis)
Skabiosenscheckenfalter (Euphydryas aurinia)
Russischer Bär (Euplagia quadripunctaria)
Hirschkäfer (Lucanus cervus)
Alpenbock (Roscdia alpina)
Schmetterlinge
INATURALIST:
Gelbringfalter (Lopinga achine)
Schwarzer Apollo (Parnassius mnemosyne)
Kleiner Eisvogel (Limenitis camilla)
Grüner Zipfelfalter (Callophrys rubi)
Lungenenzian-Ameisenbläuling (Phengaris alcon)
Geißklee-Bläuling (Plebejus argus)
Himmelblauer Bläuling (Polyommatus bellargus)
Silberfleck-Perlmuttfalter (Boloria euphrosyne)
Blaukernauge (Minois dryas)
Baldrian-Scheckenfalter (Melitaea diamina)
Hufeisenklee-Widderchen (Zygaena transalpina)
Schwarzer Bär (Arctia villica)
Pflanzen
GRIEBL
Illyrien-Siegwurz (Gladiolus illyricus)
Quell-Greiskraut (Senecio fontanicola)
Orchideen:
Anacamptis coriophora, A. mono, Cephalanthera longifolia, Dactylorhiza fuchsii, D. fuchsii x D. incarnata, D. fuchsii x D. majalis, D. incarnata, D. incarnata x D. lapponica, D. incarnata x D. majalis, D. lapponica, D. lapponica x D. traunsteineri, D. majalis, D. traunsteinen, Epipactis palustris, Gymnadenia conopsea, Limodorum aborticum (ehemals), Neotinea tridentata, Neottia nidus-avis, N. ovata, Ophrys holoserica, 0. insectifera, Platanthera bifolia.
JUNI 2025
Oberschütt



Kleiner Eisvogel (Limenitis camilla)



Geißklee-Bläuling (Plebejus argus)


Gelbringfalter (Lopinga achine)



Baumweißling (Aporia crataegi)

Großes Fünffleck-Widderchen (Zygaena lonicerae)



Hufeisenklee-Widderchen (Zygaena transalpina)

Zwitscherschrecke auf Kreuzenzian (Gentiana cruciata)

Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum)

Distelfalter (Vanessa cardui)

Weißfleckwidderchen (Amata phegea)

Weißbindiges Wiesenvögelchen (Coenonympha arcania)

Kaisermantel (Argynnis paphia)

Rotes Waldvöglein (Cephalanthera rubra)

Braunrote Stendelwurz (Epipactis atrorubens)

Lichtgrauer Bergwald-Steinspanner (Yezognophos dilucidaria)

Wachtelweizen-Scheckenfalter (Melitaea athalia)


Sumpf-Stendelwurz (Epipactis palustris)


Lungen-Enzian (Gentiana pneumonanthe)


Feuer-Lilie (Lilium bulbiferum)


Illyrische Siegwurz (Gladiolus illyricus)
Schütt-Graschelitzen und Villacher Alpe (Dobratsch)
Größe: 23,05 km2 / Seehöhe: 490 m bis 2.166m / Natura2000 seit 2014
Gebietsbeschreibung Natura 2000:Der Dobratsch und das Bergsturzgebiet der Schütt ist durch Natura-2000-Gebiete im Ausmaß von 5.810 ha geschützt. Die Schutzgebiete reichen vom Gipfel des Dobratsch auf 2.166 m bis zum Ortsrand von Arnoldstein, und von Nötsch im Westen bis Warmbad Villach im Osten. Mehrere große Felsstürze, der letzte im Jahre 1348, schafften südlich des Dobratschmassivs ein Mosaik unterschiedlichster Lebensräume, das bereits seit fast 70 Jahren unter Naturschutz steht.
Insgesamt 19 FFH-Lebensraumtypen. Den flächenmäßig größten Anteil nimmt der "Mitteleuropäische Orchideen-Kalk-Buchenwald" ein, dicht gefolgt von "Kalkfelsen mit Felsspaltenvegetation". Etwas dahinter liegen "Buschvegetation mit Pinus mugo und Rhododendron hirsutum" sowie "Submediterrane Kiefernwälder mit endemischen Schwarzkiefern".
Karte
LEBENSRÄUME/HABITATTYPEN und ARTEN:
>Alpine Flüsse mit Ufergehölz von Salix eleagnos
>Buschvegetation mit Pinus mugo und Rhododendron hirsutum
> Naturnahe Kalktrockenrasen und deren Verbuschungsstadien
>Pfeifengraswiesen auf kalkreichem Boden, torfigen und tonig-schluffigen Böden
> Feuchte Hochstaudenfluren der planaren und montanen bis alpinen Stufe
> Kalkreiche Niedermoore
> Kalk- und Kalkschieferschutthalden der montanen bis subalpinen Stufe
> Kalkfelsen mit Felsspalten vegetation
> Kalkhaltige Schutthalden der collinen bis montanen Stufe
> Nicht touristisch erschlossene Höhlen
> Mitteleuropäischer Orchideen-Kalk-Buchenwald
> Labkraut-Eichen-Hainbuchen-Wald
> Auen-Wälder mit Ainus glutinosa und Fraxinus excelsior
Weißstorch (Ciconia ciconia)
Rotmilan (Milvus milvus)
Weißkopfgeier (Gyps fulvus)
Rohrweihe (Circus aeruginosus)
Kornweihe (Circus cyaneus)
Wiesenweihe (Circus pygargus)
Fischadler (Pandion haliaetus)
Uhu (Bubo bubo)
Sperlingskauz (Glaucidium passerinum)
Ziegenmelker (Caprimulgus europaeus)
Eisvogel (Alcedo atthis)
Grauspecht (Picus canus)
Schwarzspecht (Diyocopus martius)
Weißrückenspecht (Dendrocopos leucotos)
Dreizehenspecht (Picoides tridactylus) A320 Zwergschnäpper (Ficedula parva)
Neuntöter (Lanius collurio)
Große Moorjungfer (Leucorrhinia pectoralis)
Skabiosenscheckenfalter (Euphydryas aurinia)
Russischer Bär (Euplagia quadripunctaria)
Hirschkäfer (Lucanus cervus)
Alpenbock (Roscdia alpina)
Schmetterlinge
INATURALIST:Gelbringfalter (Lopinga achine)
Schwarzer Apollo (Parnassius mnemosyne)
Kleiner Eisvogel (Limenitis camilla)
Grüner Zipfelfalter (Callophrys rubi)
Lungenenzian-Ameisenbläuling (Phengaris alcon)
Geißklee-Bläuling (Plebejus argus)
Himmelblauer Bläuling (Polyommatus bellargus)
Silberfleck-Perlmuttfalter (Boloria euphrosyne)
Blaukernauge (Minois dryas)
Baldrian-Scheckenfalter (Melitaea diamina)
Hufeisenklee-Widderchen (Zygaena transalpina)
Schwarzer Bär (Arctia villica)
Pflanzen
GRIEBLIllyrien-Siegwurz (Gladiolus illyricus)
Quell-Greiskraut (Senecio fontanicola)
Orchideen:
Anacamptis coriophora, A. mono, Cephalanthera longifolia, Dactylorhiza fuchsii, D. fuchsii x D. incarnata, D. fuchsii x D. majalis, D. incarnata, D. incarnata x D. lapponica, D. incarnata x D. majalis, D. lapponica, D. lapponica x D. traunsteineri, D. majalis, D. traunsteinen, Epipactis palustris, Gymnadenia conopsea, Limodorum aborticum (ehemals), Neotinea tridentata, Neottia nidus-avis, N. ovata, Ophrys holoserica, 0. insectifera, Platanthera bifolia.